Start Verein Preise Training Trainer Probetraining Bonsai Karate Karate für Erwachsene Karate Wado- Ryu Karate American Karate System Media Downloads Galerien 2011 2010 Kata Witzig Kontakt Sponsoren Gutschein Links Impressum American Karate SystemTechnisch gesehen beruht das American Karate System auf sechs Grundregeln Fließend Atmen - NagasuVorbeigleiten lassen - Inasu„Umschlingen" - NoruVeränderung der Stellung (Position) - Ten iGewichtsverlagerung des Körpers - Ten TaiAnwendung der Technik - Tengi Man ist ständig bemüht, den Schwerpunkt zu kontrollieren und legt sehr viel Wert auf die Zentrumsarbeit. Wie bereits erwähnt, wird eine sehr starke Betonung auf das Ausweichen gelegt, dieses Ausweichen wird fast immer von einem präzisen Schlag (Atemi) auf einen vitalen Punkt begleitet und endet sehr häufig mit einem Wurf. AKS besteht aus Kihon, Kata (es gibt sechs Schüler- ,sechs Meister- und eine Fallschulkata, ferner noch mehrere Waffenkata die aber nicht in der Prüfungsordnung vorgeschrieben sind), traditionellen Kumiteformen, Fallschule, Wurftechniken, Hebeltechniken, Bodenkampf, traditionellen Waffenformen, Wettkampfkarate (nach DKV) und natürlich der Selbstverteidigung, die einen extrem großen Teil des Systems bestimmt. Kihon, die Grundtechniken sind von der Standhöhe bis zu den Ausführungen der einzelnen Techniken dem Wado Ryu sehr ähnlich. (aus diesem Grund wurden auch die technischen Ausdrücke die ursprünglich englisch waren, in das "Wado Ryu Japanisch" übersetzt). Allerdings werden wesentlich mehr Techniken als im Wado (besonders Fußtechniken) im Prüfungsprogramm überprüft.Kata, die Schülerkatas könnte man als eine Zwischenform von Heian und Pinan Kata einordnen. Richtung und Ausführung kommen dieser Beschreibung am nächsten. Die Meisterkatas sind eigentlich mit keiner anderen Richtung auch nur anähernd vergleichbar. Hier handelt es sich um vollkommen andere Formen die man hier auch nicht näher beschreiben könnte. Eine Besonderheit ist allerdings ausgesprochen erwähnenswert. Im AKS gibt es für alle Techniken und auch Ausführungen der Kata eine sogenannte "Altersform". D.h. wenn eine Person aus Alters-oder gesundheitlichen Gründen z.B. Jodanfußtechniken oder Sprünge nicht mehr ausführen kann, kann sie die durch Gedantritte oder sogenannte Ersatztechniken austauschen. Diese "Altersform" wird innerhalb des Stils offiziell voll anerkannt. Unseren Wissens nach sind wir die einzige bekannte Stilrichtung, die eine solche Möglichkeit in diesem Ausmaß anbietet.Waffenkata, es gibt verschiedene Formen, da wären Bo Shodan bis Sandan, Saif, Tonfa, Kama, Katana, Hanbo Shodan bis Godan. Die drei Bo- und die fünf Hanboformen sind reine AKS Entwicklungen, bei den anderen Waffengattungen herrscht relative Freiheit. Es geht soweit, das ein Prüfling auch selbstentwickelte Waffenformen in seine Prüfung einbringen kann.Fallschulkata, beinhaltet alle Fallmöglichkeiten in KataformTraditionelle Kumiteformen, vergleichbar mit dem Shotokan Gohon Kumite oder dem Wado Ohyo- oder Kihon Kumite. Der wichtigste Aspekt dieser Übungen ist nicht der Inhalt (den der Prüfling selbst bestimmen kann) sondern das Zanshin, die Zeremonie, die absolute Konzentration auf das Gegenüber. Der Prüfling darf selbstverständlich auch bestehende Formen wie z.B. Wado Ryu Kihon Kumite demonstrieren, diese Formen sind ausgesprochen interessant und werden auch gern als Prüfungsinhalt von den Prüflingen demonstriert.Hebeltechniken, kommen eher dem Aikido- oder Aikijitsu nahe als dem Ju Jutzu. Es gibt auch etliche Formen die man mit den Techniken der Wrestler oder Ringer vergleichen könnte.Wurftechniken, man unterscheidet im AKS eigentlich nur zwei Arten von Würfen. Die sogenannten Halb- und Vollwürfe. Halbwürfe sind alle Würfe auch Feger bei denen ein Fuß des Gegenübers den Boden nicht verlässt. Bei Vollwürfen hingegen verliert das Gegenüber komplett den Kontakt zum Boden. Viele Wurftechniken ähneln dem Aikido und Ringen. Bodenkampf, die Regeln im Bodenkampf sind relativ einfach, es muss immer ein Knie am Boden bleiben. Ansonsten ist der Geschicklichkeit des Kämpfers keine Grenze gesetzt, ausser selbstverständlich der, das dem Gegenüber kein Schaden zugefügt werden darf.Wettkampf, bedarf keiner weiteren Beschreibung es gelten die DKV Regeln. Wenn AKS Karatekas unter sich einen Wettkampf austragen kann es allerdings vorkommen, das die "alten" Regeln zur Geltung kommen. D.h. die Kämpfer beginnen in der Langdistanz und Kämpfen ohne unterbrochen zu werden bis in die Bodendistanz. Erst wenn einer der beiden Wettkämpfer am Boden festgelegt wurde und verteidigungsunfähig ist (ähnlich dem Judo oder Ringen) wird der Kampf abgebrochen und der Sieger steht fest. Es gibt auch keine zweite Runde, denn die würde es im Leben auch nicht geben. Selbstverständlich kann der Kampf auch in einer der anderen Distanzen entschieden werden, wenn eine entsprechend klare Technik angebracht wurde (was allerdings relativ selten vorkommt). Tai Sabaki, die Kunst des Ausweichens, darauf wird extrem viel Wert gelegt. Macht auch Sinn wenn bedenkt aus was wir uns entwickelt haben. Entgegen der allgemeinen Auffassung das Soldaten zu Heldentaten trainiert werden, muss man sagen das es keinen Sinn macht sich in einer wirklich ernsten Auseinandersetzung unnötig in Gefahr zu bringen. Das macht das Ausweichen zu einem wichtigen Bestandteil der Selbstverteidigung, wenn man sich in einer unsauberen Umgebung z.B. an einem Messer verletzt mag es ja sein das man den Angreifer zwar besiegt hat, aber dadurch das man sich mit seiner eigenen Abwehr an dem Messer des Gegners geschnitten hat, wird einen die Blutvergiftung letzten Endes besiegen. Die Frage ist nun, hat man den Kampf wirklich gewonnen? Die Antwort ist nein, denn man ist tot. Nach diesem Motto "das sollte einem besser nicht passieren", wurde der Teil des Ausweichens Teil sehr stark gewichtet. Die US Streitkräfte wollten einfach verhindern das ihre Soldaten unötig aus der Truppe "ausscheiden". Die gleiche Auffassung wurde im übrigen auch von den japanischen Samurai vertreten.Selbstverteidigung, die Königsdisziplin. Hier gibt es im Grunde keine Regeln, denn ein ernster Angriff kennt auch keine Regeln. Die Ausbildung umfasst ein sehr weites Spektrum und kann hier eigentlich nicht beschrieben werden. Gesagt sei, das ein sehr grosser Anteil der Prüfung aus diesm Gebiet besteht. Die SV setzt sich im Grunde aus dem kompletten System zusammen. Hinzu kommen noch sogenannte ungewöhnliche Waffen. Ganz nach dem Motto "Der Zweck heiligt die Mittel" oder "alles kann man gebrauchen" sind der eigenen Phantasie keine Grenzen gestzt. Im Prüfungsprogramm ist dies eine Aufgabe und wir haben wirklich schon die ausgefallendsten Verteidigungen gesehn. Mit Jacke, Gürtel, Handy, Zippofeuerzeug, Handtaschen, Bierdeckel, Spielkarten, Schuhe und und und....Quelle: AKS-Germany Ernest Lieb10.Dan Karate-Schule Zerbst e.V. Karate-SchuleZerbst e.V.Bahnhofstraße 46Güterglück 3926403923/667858 mailto:karate-schule-zerbst@gmx.de Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player. |